Lebensmittel für Kinder in Venezuela

In Venezuela, dem Land mit den größten Erdölreserven der Welt, suchen Familien verzweifelt im Müll nach Essbarem. In der Hauptstadt Caracas werden Kinder vor Hunger ohnmächtig. 

 „Die meisten Geschäfte haben geschlossen, die Regale bleiben leer. Keiner weiß, woher er morgen etwas zu essen bekommen soll. Immer mehr Kinder sind unterernährt“, erklärt Sr. Margarita Hernández, Provinzialin der Don Bosco Schwestern in Venezuela. „Viele Kinder schließen sich Jugendbanden an und lernen von Älteren, zu stehlen. Für eine Handvoll Essen stellen sich Acht- bis Neunjährige auf die Straße. Sie betteln, arbeiten als Drogenkuriere oder verkaufen sich selbst.“

Die Don Bosco Schwestern betreiben an die 20 Schulen sowie vier Internate in Venezuela. Sie versuchen, durch Kontakte zu Produzenten und Bauern die notwendigen Lebensmittel zu bekommen. „Dafür muss Geld vorhanden sein“, so die Provinzialin. Ihr größtes Anliegen ist es, die Kinder an der Schule zu halten. „Damit wir ihre Teller füllen können, bitten wir dringend um Hilfe!“ 

 

"Woher nehmen wir das Essen für morgen?"

In Venezuela, dem Land mit den größten Erdölreserven der Welt, suchen Familien verzweifelt im Müll nach Essbarem. In der Hauptstadt Caracas werden Kinder vor Hunger ohnmächtig. Die Versorgungskrise in dem einst wohlhabenden Land ist dramatisch. Um den größten Hunger ihrer Schulkinder zu stillen, erreicht   ein verzweifelter Hilferuf von Schwester Margarita Hernández, Provinzialin der Don Bosco Schwestern in Venezuela. 

"Gibt es irgendwo Brot, Seife oder Medikamente zu kaufen, bilden sich lange Warteschlangen. Die Menschen stehen schon um Mitternacht an, um nur ja etwas zu bekommen. Trotzdem gehen viele leer aus“, schildert Sr. Margarita Hernández die Lage. „Die meisten Geschäfte haben geschlossen, die Regale bleiben leer. Keiner weiß, woher er morgen etwas zu essen bekommen soll. Man sieht es den Menschen an, dass sie hungern. Immer mehr Kinder sind unterernährt.“

Mit der rasant steigenden Armut hat auch die Gewalt stark zugenommen. „Es ist wie im Krieg“, sagt Sr. Margarita Hernández. „Jeder versucht, zu überleben. Auch die Kinder.“ Denen gilt ihre größte Sorge. Viele schließen sich Jugendbanden an und lernen von Älteren, zu stehlen oder einzubrechen. „Für eine Handvoll Essen stellen sich Acht- bis Neunjährige auf die Straße. Sie betteln und arbeiten als mulas – als Drogenkuriere – oder sie verkaufen sich selbst. Immer, wenn ein Kind nicht mehr zur Schule kommt, bricht es mir das Herz.“ 

Das größte Anliegen: Die Kinder an der Schule zu halten.
Die Don Bosco Schwestern betreiben an die 20 Schulen und Ausbildungszentren sowie vier Internate in Venezuela. Ihr größtes Anliegen ist es, die Kinder an der Schule zu halten, damit sie nicht auf der Straße landen oder – im schlimmsten Fall – verhungern. Mit einer Mahlzeit pro Tag stillen sie den größten Hunger der Kinder. „Doch die Lage ist so schlimm, dass wir nur denjenigen etwas zu essen geben können, die es am dringendsten brauchen!“, erklärt Sr. Margarita Hernández die schwierige Situation. 

Die Schwestern versuchen, durch Kontakte zu Produzenten die notwendigen Lebensmittel zu besorgen. „Dafür muss aber Geld vorhanden sein“, so die Provinzialin. Wenn es möglich ist, werden Kochbananen, Mais oder Maniok am Land bei Bauern eingekauft. Aber auch dort sind Lebensmittel rar.  

Alarmanlagen und ein privater Wachdienst sollen dafür sorgen, dass die kostbaren Lebensmittel nicht gestohlen werden. Auch die Stromversorgung ist zusammengebrochen. Eigene Aggregate helfen, die Engpässe zu überbrücken. 

„Wir geben nicht auf und tun alles dafür, die Kinder weiterhin zu versorgen“, so Sr. Margarita Hernández. „Sie sollen in Liebe und Fürsorge aufwachsen und nicht im Elend verloren gehen!“ 

 

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