Hilfe für die Ukraine

Foto: freepik.com

Mit zehn Schwestern in drei Gemeinschaften sind die Don Bosco Schwestern in der Ukraine präsent: in der Hauptstadt Kiew, in Odessa und in Lviv (Lemberg). Alle Schwestern sind vor Ort geblieben, um solidarisch zu sein und konkrete Hilfe zu leisten, wo es möglich ist.

Erste Hilfszahlung

Der Solidaritätsverein der Don Bosco Schwestern hat bereits eine erste Hilfszahlung an die Mitschwestern in Polen überwiesen. Sie werden damit Lebensmittel (Trockenware) sowie Hygiene- und Toilettartikel besorgen und an die Grenze zur Ukraine liefern. Von dort aus werden die Hilfsgüter an die Schwestern in Lviv weitergeleitet, die Flüchtende aufnehmen.

Die Don Bosco Schwestern in Deutschland und Österreich

Wir nehmen – wo es möglich ist – in unseren Häusern Geflüchtete auf. Wir unterstützen mit finanziellen Mitteln die ukrainischen und osteuropäischen Gemeinschaften und nutzen auch das Freiwilligennetzwerk von VIDES, um personelle sowie finanzielle Hilfsangebote zu schaffen.

Eine ukrainische Studentin aus dem Wohnheim in München sagt: „Mich beeindruckt nicht nur die materielle Hilfe. Es rührt mich sehr an, dass die Menschen für unsere Nation auf die Straße gehen und demonstrieren und dass ganze Gebetsnetzwerke entstehen.“ Auch das sind konkrete Formen der Hilfe.

Bitte unterstützen Sie den Einsatz für die Menschen in der Ukraine.

Für Österreich
Solidaritätsverein der Don Bosco Schwestern

Verwendungszweck: Ukrainehilfe
IBAN: AT73 3600 0000 0017 5000
BIC: RZTIAT22

Für Deutschland
Missionsprokur der Don Bosco Schwestern

Verwendungszweck: Ukrainehilfe
IBAN: DE12370205000001073900
BIC: BFSWDE33XXX

Ihre Spende ist steuerlich absetzbar!

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Hilfe in der Ukraine

Die letzte der in Kiew verbliebene Don Bosco Schwestern hat mittlerweile die Gemeinschaft in Lemberg (Lviv) erreicht, um trotz der Gefahr von Bombenanschlägen weiterhin Hilfe leisten zu können.

Bisher ist es gelungen, Lviv von Polen aus zu erreichen. Gemeinsam mit den Salesianern Don Boscos der Missionsprokur in Warschau werden Pakete an der Grenze vorbereitet und auf Lastwägen geladen, mit dem die Gemeinschaft in Lviv angesteuert wird. Von dort aus werden Spenden sortiert und weitergeleitet in den Osten. Viele Freiwillige unterstützen diese Hilfslieferungen. Soweit es ihnen möglich ist, nehmen die Don Bosco Schwestern Flüchtlinge auf. Die meisten sind nur auf der Durchreise.

In Odessa sind die drei Schwestern der Gemeinschaft geblieben. Eine von ihnen arbeitet mit den Salesianern Don Boscos zusammen, um den ukrainischen Soldaten Hilfe zu bringen. Drei Studentinnen sind bei den Schwestern geblieben. Eine von ihnen, eine Krankenpflegeschülerin, leistet erste Hilfe im Krankenhaus, wo die Vorräte allmählich zur Neige gehen. Die Sachspenden, wie z. B. Babywindeln und Medikamente, sind sehr wertvoll.

Odessa: Sr. Teresa und zwei Studentinnen helfen, wo es ihnen möglich ist. Foto: Mission der Salesianer, Warschau
Hilfe in Polen und der Slowakei

Die Schwestern in der Slowakei und Polen, die sich an der Grenze befinden, reisen zu den Bahnhöfen und Transitstrecken, um den Flüchtlingen zu helfen: Sie fungieren als Dolmetscher, geben Informationen über die Reisemöglichkeiten, bereiten warme Mahlzeiten zu und bieten denjenigen, die darum bitten, Gastfreundschaft, sei es für eine Nacht oder für mehrere Tage.

Zusammenarbeit mit anderen Organisationen

Die Schwestern arbeiten mit freiwilligen Helfern und anderen Ordensgemeinschaften zusammen und tun alles, um etwas gegen die kalten Temperaturen und die Müdigkeit der Menschen zu tun, die sehr dankbar für das sind, was sie bekommen. "Es gibt eine wunderbare Zusammenarbeit mit den anderen Schwestern und viele Leute machen als Freiwillige mit, es gibt eine große Solidarität", sagt eine Schwester. Die Schwestern, die nicht direkt beteiligt sind, unterstützen diese Initiativen mit ständigem Gebet und dem Angebot ihrer Arbeit.

Bericht unserer Mitschwestern aus Polen

„Unsere Gemeinschaften haben die Türen der Häuser geöffnet: Wir haben etwa 100 Plätze für Familien vorbereitet, insbesondere für Frauen mit kleinen Kindern. Die Familien können einen sicheren Ort, Essen und alles, was sie brauchen, bekommen. Als Provinz wurden wir gebeten, Kinder aus ukrainischen Waisenhäusern mit ihren ErzieherInnen aufzunehmen. Die Sprache des Herzens hilft uns bei der ersten Kontaktaufnahme. 

In Synergie mit den Salesianern Don Boscos und der Caritas beteiligen wir uns an zahlreichen Initiativen. Unsere Schwestern gehen an die Grenze, wo sie bei den Übersetzungen helfen und wohin sie Hilfsgüter transportieren. Unsere Schulen sammeln Kleidung und andere Dinge, die gebraucht werden. Um den Kindern die Integration in das tägliche Leben zu erleichtern, bieten die Schulen Polnischunterricht an. Wir stehen in ständigem Kontakt mit den Schwestern aus der Ukraine, die uns mitteilen, was gebraucht wird.

Junge Freiwillige planen bereits Sommeraktivitäten für Kinder

Unsere Initiativen werden von jungen Freiwilligen von VIDES unterstützt, die bereits planen, Sommeraktivitäten und verschiedene Freizeitaktivitäten für Kinder und Jugendliche zu organisieren. Die Frauen, die ein Zuhause gefunden haben, stellen sich sofort zur Verfügung, um denjenigen zu helfen, die in die Gemeinden kommen. Für uns sind sie wie eine Brücke, die die Kommunikation mit dem Militär und den in der Ukraine zurückgebliebenen Menschen erleichtert; sie sind auch eine Quelle für neue Nachrichten und Hilfeersuchen.

Die polnische Bevölkerung ist sehr aufgeschlossen und möchte ihren Brüdern und Schwestern, die vor dem Krieg fliehen, helfen. Wir vereinen uns im Gebet mit allen Menschen, nicht nur in unseren Gemeinschaften, sondern auch in den Pfarreien. Wir danken unserem Institut für seine Unterstützung und seine Gebete.“

An den Grenzen zu Ukraine kümmern sich die Don Bosco Schwestern um die Flüchtenden.
Hilfe aus allen Ländern Europas

In allen europäischen Provinzen der Don Bosco Schwestern sind Solidaritätsaktionen ins Leben gerufen, die im Generalat in Rom zusammenlaufen. Neben konkreter materieller und personeller Hilfe, geht es vor allem darum, finanzielle Mittel zu sammeln, um auch längerfristig Hilfsmöglichkeiten anbieten zu können, auch im Blick auf einen „Wiederaufbau“ nach dem Krieg.

Diese Muffins hat eine Schülerin der Don Bosco Schulen Vöcklabruck gemeinsam mit ihrer Mutter gebacken. Sie wurden im Schulcafé verkauft - der Erlös geht in die Ukrainehilfe der Schwestern.
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